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Bei der Wasseraufbereitung sollen natürliche organische Stoffe (NOM) abgetrennt werden, damit beim Netzschutz möglichst wenige Desinfektions-Nebenprodukte entstehen.
Ausserdem können NOM zum Fouling von Membranen und zu damit verbundenen Leistungseinbussen führen: zum Beispiel bei Karstquellen während der Scheeschmelze und nach starken Regenereignissen, oder während der Umschichtung von Seen.
Für die Abtrennung von NOM sprechen also mehrere Gründe. Eine mögliche Lösung ist die periodische „in-line“ Dosierung von Flockungsmitteln und/oder Pulver-Aktivkohle vor der Ultrafiltration.
In einer vom BAFU unterstützten Studie wird zusammen mit dem Wasserforschungs- Institut EAWAG der Einfluss solcher Hilfsmittel auf die Zusammensetzung von NOM und auf die Membranleistung untersucht.
Aufgrund davon werden Regelmechanismen für den möglichst sparsamen und bedarfsgesteuerten Einsatz dieser in-line Flockung entwickelt. Im Vergleich zu den früheren Sandfilter-Anlagen wird der Flockungsmitteleinsatz damit um 60 bis 70 % vermindert werden können. |