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Je nach Herkunft und Zusammensetzung eines Wassers gestaltet sich dessen Aufbereitung mehr oder weniger aufwendig. Ob aus Quellen, Grundwasserbrunnen, Oberflächengewässern, deren Mündungsbereich ins Meer (Brackwasser) oder eigentliches Meerwasser: immer ist auch entscheidend, wie stark das Wasser potentiell gefährdet oder tatsächlich schon verschmutzt ist.
In der Schweiz wird etwa ein Drittel des verbrauchten Wassers gar nicht oder nur mit Chlor oder UV behandelt, ein weiteres Drittel durchläuft eine einstufige Aufbereitung und ein letztes Drittel bedarf einer mehrstufigen Aufbereitung, die beispielsweise die folgenden Schritte umfassen kann: Oxidation, Koagulation, Sedimentation, Filtration, Adsorption.
Seit ungefähr zehn Jahren haben Membranverfahren in diesem Gebiet Einzug gehalten, weil sie Vorteile bieten in Hinsicht auf die erreichbare Wasserqualität, die Betriebskosten (Betriebsmittel, Wartung) oder die Investitionskosten, wenn ein Gebäude aufgrund der kompakten Masse weniger Volumen umfassen muss. Skepsis herrschte anfänglich wegen offenen Fragen nach der Standzeit der Module und der Gefahr einer irreversiblen Verblockung der feinen Poren.
Die Antworten auf diese Fragen liegen mittlerweile vor und die Membranverfahren (Ultrafiltration für Süsswasser, Umkehrosmose zur Enthärtung und Entsalzung) sind mittlerweile Stand der Technik wenn es darum geht, die wachsenden Ansprüche der Weltbevölkerung an Menge und Qualität von Trinkwasser zu befriedigen.
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