Projektblatt
Chippis (2006)

Ort
Chippis (VS), Schweiz
Betreiber
Gemeinde Chippis
Gesamtkosten Anlage
CHF 1'065'000.-
Projektdaten
Rohwasser: Staudammwasser
Temperatur: 4-7 °C
Nennleistung: 80 m3/h
(2006: 40 m3/h)
(2011: 40 m3/h)
Verfahrensablauf
Vorfiltration, Ultrafiltration,
Mineralisierung, Netzschutz-Chlorung
Projektpartner
Ingenieurbüro Simon Crettaz SA, Siders:
Bauleitung/Generalunternehmung
Chronologie
Mai 2005
Vergabe
August 2005
Start der Bauarbeiten am Gebäude
Mai 2006
Start der Montage
Juni 2006
Inbetriebnahme
Dezember 2010
Vergabe der Erweiterung
Mai 2011
Inbetriebnahme der Erweiterung
Projektbeschrieb

Die Gemeinde Chippis bezieht ihr Wasser über das Druckrohr, welches vom Stausee Moiry bis hin zur Zentrale la Navizence reicht.

Nach der Turbinierung wird ein Teil des Wassers entnommen um das Trinkwassernetz der Gemeinde zu speisen.

Die Trübungswerte des Rohwassers steigen zeitweise beachtlich an und können Werte von bis zu 500 NTU erreichen.

Die Aufbereitungskette besteht aus einer Vorfiltration, einer Ultrafiltration, einer Remineralisierung und einem Netzschutz.

Die Vorfiltration und die Ultrafiltration eliminieren alle Schwebestoffe im Rohwasser.

Die Aufbereitungsstufe mit der Membrantechnik garantiert ein Reinwasser bester Qualität mit einer Trübung die stets unter 0.05 NTU liegt.

Die Aufbereitungsstufe Remineralisierung entfernt den aggressiven Charakter des Stauseewassers indem es ihm Mineralien wie Kalzium und Magnesium zuführt. Sie beseitigt alle Korrosionsrisiken auf dem gesamten Trinkwassernetz der Gemeinde Chippis.

Eine schwache Postchlorung als Netzschutz schützt vor möglichem neuen Bakterienbefall.

Membratec SA
Technopôle 3
CH - 3960 Sierre
Switzerland

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